Baskets ohne Biss verlieren in Leipzig

Am vergangen Samstag (6.2.) fuhren die jungen Baskets zum USC Leipzig nach Sachsen. Das Hinspiel gewannen die Wolmirstedter mit 21 Punkten. In den letzten 2 Spielen schlug Leipzig seine Gegner deutlich. Somit versprach dieses Spiel sehr spannend zu werden. Dies zeigte auch das erste Viertel. Maximilian Herter machte die ersten Punkte des Spiels (3. Min. 5:2). Die Baskets fanden immer wieder den schnellen Pass zum Fastbreak und Punkteten einfach.

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Maximilian Herter

Doch die Defence lies dem Gegner ebenfalls zu einfache Punkte machen. Am Ende des Viertels stand es verdient 15:10 für die Baskets. Doch im zweiten Durchgang brach das Spiel der Baskets ein. In der Defence war man zu nachlässig und oft einen Schritt zu spät. Die Baskets mussten um jeden Punkt hart arbeiten. Ein großes Manko in diesem Viertel war die fehlende Einstellung zurück zu laufen und für den Sieg zu kämpfen. Viele einfache Fehlpässe im Spielaufbau ermöglichten den Leipzigern immer wieder einfache Punkte. Auch wenn die Baskets immer wieder über Julia Saffans Größenvorteile spielten und punkteten, stand es zur Halbzeit 34:28 für Leipzig. Trainer Albrecht zur Halbzeit: „Wir müssen den Zug zum Korb erhöhen und unsere Fehlpässe verringern, dann kommen wir auch wieder ran!“

Julia Saffan konzentriert beim Freiwurf

Julia Saffan konzentriert beim Freiwurf

Der Dritte Durchgang ging genauso unmotiviert und ohne Ehrgeiz weiter wie im Viertel zu vor. Die Leipziger verteidigten hart und der Ball wurde zu wenig durch die Baskets bewegt. Erst in der 25 Minute punkteten die Wolmirstedter zum 30:46.  Trainer Albrecht nahm zu diesem Zeitpunkte eine Auszeit um seinen Kids klar zu machen, “das man mit dieser Einstellung kein Spiel gewinnen kann!“ Langsam wurde den jungen Baskets klar was zu tun ist. Sie zogen wieder zum Korb. Sie kamen so 14-mal an die Freiwurflinie und brachten Leipzig in Foulprobleme. Jedoch wurden  die Freiwürfe zu selten versenkt. Im Ballvortrag blieben die Albrecht-Kids an diesem Tag zu unsicher und Leipzig nutze dies immer wieder aus. Nach dem Viertel stand es 60:44 für Leipzig. Das letzte Viertel musste also die Entscheidung bringen. Die Baskets zogen weiter hart zum Korb und foulten in der 35. Minute die zwei wichtigsten Spieler der Leipziger aus. Die Chance auf den Sieg war nun wieder zum greifen nah. Leider wurde diese durch viele unnütze Ballverluste verspielt. Auch wenn Maximilian Herter in der letzten Minute noch 5 Punkte machte und Topscorer (29 Punkte) der Baskets wurde, reichte es am Ende nur für eine 67:80 Niederlage.

Trainer Albrecht: „Wir haben 2 Viertel gut gespielt und 39 Freiwürfe erzwungen (13 Treffer, 35%). Wir haben aber auch 2 Viertel ohne Biss gespielt und dem Gegner zu oft zu einfache Punkte machen lassen. Das hat uns heute den Sieg gekostet. Den direkten Vergleich haben wir zwar gewonnen, aber die Niederlage war unnötig. Ich hoffe die Kids lernen daraus.”

Für die Baskets spielten: Blume, Hanold (7), Herter (29), Koslowski (2), Saffan (17), Schleef (2), Schlenker (10)

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