Offensive Flaute führt zur nächsten Niederlage

Sebastian Schönherr beim Freiwurf
Gleich von Beginn an mussten die Baskets in diesem von schwacher Wurfquote geprägtem Spiel einem Rückstand hinterher laufen. Schnell konnte Aschersleben 5 Punkte erzielen. Den ersten erfolgreichen Wurf verwandelte Center Sepp Schönherr von der Freiwurflinie. Von hier an lief es etwas besser und man konnte einige Schächen in der Mann-Mann-Verteidigung der Ascherslebener auf decken. Hier war es Stefan Stagge, der das eine oder andere Mal den Weg in die Zone fand und auch erfolgreich abschließen konnte. Am Ende des Viertels stand ein 9:12 aus Sicht der Hausherren. Das zweite Viertel gestaltete sich zunächst ausgeglichen und kein Team konnte das Heft an sich reißen. Doch Mitte des Viertels schlichen sich Fehler in der Verteidigung der Baskets ein und die Tigers konnten, angeführt von ihrem Kapitän Norman Hallermann (8 Punkte im 2. Abschnitt), einen kleinen Lauf starten. Das Viertel konnten die Tigers dann auch mit 24:17 für sich entscheiden.
In der Halbzeit wurden die Fehler analysiert und angemahnt wieder konzentriert über die Verteidigung ins Spiel zu finden, um den 4 Punkte Rückstand in eine Führung umzuwandeln. Doch es kam leider anders. Über die gesamte zweite Halbzeit egalisierten sich die beiden Kontrahenten. Die Tigers blieben im Spiel, weil Norman Hallermann wieder zu oft erfolgreich abschließen konnte. Dieser kam am Ende auf 18 Punkte. Bei den Baskets konnte sich an diesem Nachmittag kein Spieler durch glanzvolle Aktionen in der Offensive hervor tun. Keiner der Spieler schaffte mehr als 10 Punkte und immer wieder verfehlten Würfe und Korbleger ihr Ziel. Es scheint, als hätten die Baskets das Körbe werfen verlernt. Gegen Ende des Spiels versuchte man den Gegner nochmal per Zonenverteidigung aus dem Konzept zu bringen. Dies gelang jedoch nur zwei Angriffe lang. Dann schlichen sich wieder Fehler und Unkonzentriertheiten ein. Die angestrebte Wirkung verpuffte Sang und Klang los.
Die schwachen Offensivausbeuten der letzten Spiele verschaffen dem Trainer-Duo Christian Arndt und Stefan Stagge langsam schlaflose Nächte. Nach dem Spiel saß man noch zusammen und suchte nach Lösungen des Problems. Es scheint, dass die Spieler gehemmt spielen und noch zu viel mit den Spielsystemen hadern. Dies könnte eine Ursache sein, warum einfachste Ausstiege und Optionen nicht wahr genommen werden. Dies beschert den Baskets die schlechteste Offensive der Oberliga (433 Punkte, 61,8 ppg). Das eindeutige Ziel kann nur heißen, die Köpfe wieder frei zu kriegen und endlich ohne Hemmungen aufzuspielen. Denn auch die zurzeit beste Verteidigung der Liga (430 Punkte, 61,4 ppg) reicht halt nicht, um Spiele zu gewinnen.
Für die Baskets spielten: Hennig (9 Punkte), Heyer (4), Stagge (8), Gärtner (2), Däumler (7), Weiß (7), Passier (7), Brune (5) und Schönherr (6)
» Aktuelle Tabelle » Statistik
Ähnliche Beiträge:
[...] _etc(); « Baskets gegen Goliath Offensive Flaute führt zur nächsten Niederlage [...]